Stoppt Tierquälerei – denk mit, mach mit !

Immer wieder hört, sieht und liest man von unvorstellbaren Misshandlungen unschuldiger Tiere. Sie werden benutzt wie Gebrauchsgegenstände, haben keine Rechte. Oftmals ist es noch so, finden sich Tierschützer ein, um Tiere zu retten, werden diese mit empfindlichen Strafen belegt. Zum Beispiel wenn beherzte Tierschützer in ein Labor eindringen, um dort Tiere zu befreien, die für medizinische Versuche ihr Leben lassen müssen, zum Wohle der Menschheit.

Oder Tierschützer die Pelzfarmen stürmen, um Nerze aus ihren viel zu engen Käfigen zu retten. Pelze, die später teuer verkauft werden, Frauen, die sich damit schmücken ungeachtet dessen, welch ein Leid sie sich da um die Schultern hängen.

Aber auch in der Kosmetikindustrie sind Tiere willkommene Versuchstiere. Kaninchen haben sehr empfindliche Augen. Um ein Shampoo zu testen, wird den Tieren konzentriertes Shampoo in die Augen geschmiert, um zu beobachten, inwieweit sich die Augen entzünden, welche Folgeschäden es haben kann, wenn man Shampoo in die Augen bekommt. Welcher Mensch würde sich freiwillig eine Substanz in die Augen schütten, von der man weiß, dass sie die Schleimhäute reizt?

Mal ganz davon abgesehen, dass die sogenannten nicht-in-den-Augen-brennenden Shampoos noch viele weitere chemische Zusätze enthalten, u.a. auch einen, der die Augen betäubt…

Oftmals liest man auch von Jugendlichen, die sich an Tieren vergangen haben. So hatten Jugendliche einst Pferden mit Stöcken durch den After die Gedärme heraus gezogen. Die Tiere starben qualvoll. In „Gesichter des Todes“ wurde ein kleiner lebender Affe ein paar wenigen Menschen „serviert“. Diese hämmerten so lange mit einem Hammer auf den Kopf des Tieres, bis es tot war. Dann wurde der Schädel geöffnet und das Hirn gegessen.

Eine Frau umwickelte Vögel mit Draht, bei lebendigen Leib, und übergoß diese dann mit heißem Wachs, verkaufte dies als Kunst und fand Käufer.  Da werden mit schweren Eisenstangen Robbenbabys erschlagen, immer und immer wieder auf den Kopf der Tiere, denn der Körper darf nicht beschädigt werden, sonst wird das Fell unbrauchbar. Der Schnee färbt sich blutrot, die Robbenmütter chancenlos…

In den USA werden Container aufgestellt, damit Menschen, die ihrer Haustiere überdrüssig werden, diese hier entsorgen können.

Unser Fleischkonsum tut ein übriges. Da werden sogenannte Nutztiere auf engstem Raum gehalten, Gänse werden auf brutalste Art und Weise gestopft, bis sie fett sind und geschlachtet werden können. Hühner werden bei lebendigem Leib an den Füßen kopfüber an Haken gehängt, um ihnen dann in Fließbandarbeit die Kehle durchzuschneiden. Um unseren Fleischkonsum abzudecken, werden Schweine, Rinder, Schafe in einem Land Europas fett gefüttert, unter unvorstellbaren Unterkunftsverhältnissen, um sie dann quer durch Europa zu den Schlachthäusern zu fahren. Viele Tiere überleben diese Fahrten nicht, das ist in den Preisen mit einkalkuliert.

Es geht noch perverser. Manche Menschen stillen ihre sexuelle Lust an Tieren. Man soll es nicht für möglich halten. Vor einigen Jahren gab es hier in Berlin einen Ort, da konnten sich die Besucher, gegen Bezahlung versteht sich, den Kick holen, indem man durch einen Türspalt einer Frau dabei zu sehen konnte, wie sie Sex mit einem Hund hatte. Auch in der Pornoindustrie werden Filme gedreht, wo Tiere als Sexobjekte missbraucht werden.

Vor wenigen Tagen sollte hier in Berlin ein Menschenfleischrestaurant eröffnet werden. Hierfür wurden Anzeigen geschaltet, es wurden tolerante Menschen als Bedienung für dieses Restaurant gesucht,  es gingen mehrere Bewerbungen ein. Ebenso wurde ein Chirurg gesucht und eine Versteigerung von Menschenfleischpastete wurde (angeblich) gestartet. Auch wurde in den geschalteten Annoncen nach freiwilligen Fleischspendern gesucht. Ein Radiosender machte eine Wette mit seinen Zuhörern, ob es sich hier um einen PR Gag handelte oder ob es tatsächlich wahr war, dass Menschenfleisch angeboten wurde. Der Wetteinsatz bestand darin, wer falsch tippte, musste essen, was ihm oder ihr serviert wurde.

Liebe Leserin, lieber Leser, ich darf Sie beruhigen, es handelte sich hierbei um einen PR Gag des Vegetarierbundes, der den hohen Fleischkonsum kritisierte. Die Zusammenhänge habe ich oben bereits erläutert, hier möchte ich jedoch noch erwähnen, dass Menschen in armen Ländern ihr Leben lassen müssen, Menschen müssen in anderen Ländern verhungern, weil das Getreide an „unsere“ Nutztiere verfüttert wird, nur damit wir hier jeden Tag Fleisch in Hülle und Fülle haben, so viel, dass vieles der angebotenen Produkte nach Ablauf des Verfalldatums entsorgt wird. Das ein hoher Fleischkonsum auf Dauer zu ernsthaften Erkrankungen führen kann, möchte ich hier nicht weiter vertiefen, es sollten schon Gründe genug angesprochen sein, um den eigenen Fleischkonsum einmal zu überdenken.

Nicht nur unser Fleischkonsum ist überdenkenswert, auch unser Umgang in Sachen Kosmetik. Für die meisten Produkte mussten Tiere qualvolle Versuche über sich ergehen  lassen, das steht auf den Verpackungen natürlich nicht drauf, auch die vielen chemischen Zusätze, die mehr schaden als nutzen stehen, – viele Anbieter von Kosmetik, die damit werben auf Tierversuche zu verzichten, sagen aber nicht wie viel Chemie sie in ihren Produkten verwenden -, wenn überhaupt in unverständlichem Kauderwelsch auf den Verpackungen, oftmals versteckt hinter Nummern.

Hier läuft eines ins andere, zu hoher Fleischkonsum macht krank, zu viel chemische Zusätze in Kosmetik macht krank, daraus resultieren dann wieder Versuche an Tieren, um die ein und andere Erkrankung unseres Fehlverhaltens durch Medikamente zu korrigieren. Ein Teufelskreislauf, aus dem man sich nur selbst befreien kann, indem jeder anfängt sein Kaufverhalten nicht nur zu überdenken, sondern auch zu ändern. Nicht nur zum Wohle des Menschen, sondern zum Wohle aller Lebewesen auf diesem Planeten.

Nicht nur der Mensch hat ein Recht auf sein Leben, unsere Tiere ebenfalls! Und auch Tiere empfinden Schmerzen! Wir haben die Pflicht unserer Natur gegenüber, diese zu schützen!

Vielen Dank für Ihr Interesse Ihre Petra Hanse

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Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
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