Pflanzenöle und Trägeröle

Hier eine Auswahl aus der  Vielfalt der Pflanzenöle. Meist wirken diese bereits in sich, sodass zusätzliche Wirkstoffe nicht zwingend nötig sind.

Pflanzenöle kann man auch pur auf die Haut auftragen, sie dringen über unsere Haut in uns und entfalten so ihre Wirkkraft. Beim Kauf achten Sie bitte darauf dass das Öl kaltgepresst ist. Raffinierte Öle halten zwar recht lange, enthalten aber auch keine natürlichen Wirkstoffe mehr. Für raffinierte Öle gilt dasselbe wie bei unserer Ernährung: Künstlich zugesetzte Stoffe werden vom Körper weniger gut aufgenommen und vertragen, wie die reinen natürlichen Wirkstoffe. Verzichten Sie möglichst auf solche Öle, besonders dann, wenn Sie eine Crème oder  Salbe zur medizinischen Pflege herstellen möchten.

Die meisten Pflanzenöle eigenen sich auch zur innerlichen Anwendung bzw. zum Verzehr.

 

Aloe Vera hier handelt es sich um ein Mazerat. Das Trägeröl ist meist ein Raps- oder Distelöl. Dieses leichte Öl ist die Alternative zu Aloe Vera Gel welches stark konserviert ist. Es spendet sehr viel Feuchtigkeit und stärkt die Selbstheilungskräfte der Haut. Kann auch innerlich angewendet werden.

 

Aprikosenkernöl (Prunus armeniaca) ist besonders gut verträglich und für alle Hauttypen geeignet. Es ist sehr leicht, zieht schnell ein und unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Geeignet für empfindliche und entzündete Haut. Sehr gute Babypflege, aber auch die Altershaut profitiert von diesem Öl. Kosmetikerinnen sagen „es bringt die Haut zum leuchten“. Kann auch innerlich angewendet werden hier soll es bei Tumoren helfen (Day 1999, Bustos o.D  aus: Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe)

 

Argan Öl (Argania spinosa) wird auch als flüssiges Gold der Berber bezeichnet. Ein sehr kostbares Öl leider auch sehr teuer. Es ist das Anti-Aging Öl und kann pur auf die Haut aufgetragen werden, verhindert vorzeitige Hautalterung durch die darin enthaltenen Antioxidantien. Hilft auch bei Akne, leichten Verbrennungen und Neurodermitis, wie bei allen allergischen Hauterkrankungen. Es stärkt und reguliert das Immunsystem der Haut. Es zeichnet sich besonders durch seinen hohen Anteil an Vitamin E aus und ist äußerlich wie innerlich anwendbar.

 

 

Avocadoöl ( Persea americana) ist ein Wirkstofföl, d.h. und sollte zu Massagezwecken mit einem anderen Trägeröl gemischt werden. Sehr vitaminreich, sehr nährend/fettig und feuchtigkeitsbindend. Hilft bei rissiger, sehr trockener Haut, es weicht das Gewebe auf (spröde Ellbogen) hilft so bei Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte). Ein ideales und sehr gesundes Speiseöl.

 

 

Borretschsamenöl (Borago officinalis, Boraginaceae) Dieses Öl hat sich seinen Namen als Mittel gegen Melancholie und Depressionen gemacht, so wird es auch „Herzensfreude“ genannt. Zur inneren Anwendung empfiehlt sich aber wirklich nur das kaltgepresste Öl da hier gewährleistet ist, dass die gesundheitsschädlichen Pyrrolizidinalkaloide welche bei übermäßigem Genuss die Leber schädigen können, nicht enthalten sind. Innerlich lindert es Neurodermitis, chronische Hauterkrankungen, stressbedingte Erkrankungen (hormonellen Ungleichgewicht (PMS), rheumatische und Herz-Kreislauf-Beschwerden, entzündliche Prozesse, geschwächtes oder überschießendes Immunsystem). Kurmäßig angewendet hat sich vorbeugend bei älteren Menschen und Kindern bewährt.

Ebenso empfiehlt es sich äußeren Anwendung bei Hauterkrankungen wie der Neurodermitis.

Leider ist es ein sehr kostspieliges Öl und wird weil es schnell ranzig wird, wird es in Kapseln angeboten die Sie als Fertigpräparat in Reformhäusern und Apotheken erhalten.

 

 

Calendula (Ringelblume) Dieses Öl ist besonders für die empfindliche Haut geeignet in der Hauptsache bei schlecht heilenden Wunden, trockener und rissiger Haut, auch für Babys und bei wunden Brustwarzen von stillenden Müttern sowie bei trockener Nase, rheumatischen Beschwerden, Frostbeulen und Krampfadern.

 

 

Calophyllum (Calopyllum inophyllum) stark gegen Schmerzen. Callopyllumöl ist kein Massage- oder Pflegeöl, sonder zeichnet sich durch seine starke Wirkung bei Schmerzen aus, ist also ein Wirkstoff bzw. ein Heilöl. Es wird punktuell auf die Haut gegeben.

Es hat sich bei eitrigen Hauterkrankungen und Herpes zoster (Gürtelrose) bewährt. Außerdem weicht es Narbengewebe auf und hilft beim abheilen von frischen Narben (1:3 mit Hagebuttensamenöl), hilft bei Krampfadern und Akne. Als Einreibung wirkt es stark schmerzstillend bei Ischias und rheumatischen Beschwerden, ebenso zur Behandlung von Hämorrhoiden. Zudem soll es Haarausfall vorbeugen. Leider riecht das Öl etwas streng nach Liebstöckel (auch Maggipflanze genannt)  deswegen empfiehlt es sich bei großflächigen Hautpartien mit Oliven- oder Johanniskrautöl zu mischen, so entfaltet es ebenfalls seine positiven Eigenschaften und riecht auch viel angenehmer.

 

 

Hagebuttensamenöl, Wildrosenöl (Rosa mosqueta, Rosaceae) ein eher kostenintensives Öl welches sich jedoch gerade in der Hautpflege bewährt hat. So unterstützt es die Wundheilung bei schweren Hautkrankheiten aber auch als „Jungbrunnen“ für die Haut ist es sehr empfehlenswert, hier beugt es nicht nur der frühzeigen Hautalterung vor sondern lässt bereits Altersflecken verblassen. Durch seine antiseptische Wirkung hilft es bei Couperose, Akne, Psoriasis aber auch schwere Verbrennungen abheilen, wenn man das Öl hier auf das noch heile Gewebe um die Wunde aufträgt.  Ältere Narben und Schwangerschaftsstreifen lassen sich mit diesem Öl mildern. Wildrosenöl ist der Fittmacher schlecht hin alle Hauttypen ganz besonders jedoch bei fettiger und Aknehaut wirkt es sich abheilend und regenerierend aus. Es ist nur wenige Wochen haltbar, wird daher oft in Kapseln angeboten.

 

 

Hanfsamenöl (Cannabis sativa)  Hanföl hat sich gemischt mit Jojobaöl oder anderen Ölen besonders bei Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten wie rauer, entzündlicher und schuppiger Haut, bewährt. Es fördert die Zellneubildung und führt bei regelmäßiger Anwendung zu schöner und widerstandfähiger Haut. Gerade bei Neurodermitis wird es auch zur inneren Einnahme empfohlen.

 

 

Schwarze Johannisbeersamen ( Ribes nigrum) ist ein sehr kostenintensives Öl aber ebenso intensiv wirkt es stark hautregenerierend. Es ist sehr mild und beruhigend und ist daher gerade für die zu Allergien neigende Haut sehr empfehlenswert. Ebenso hilft es bei Neurodermitis. Durch die Omega-3-Fettsäuren mit vier Doppelbindungen ist es von sehr großer Heilkraft und wirkt entzündungshemmend. Verlangsamt den Alterungsprozess der Haut und wirkt von Akne bis Sonnenbrand.

 

 

Jojobaöl; Jojobawachs (Buxus chinensis) Jojoba ist ein flüssiges Wachs, hinterlässt kaum Fettglanz und gibt trockener, irritierter Haut einen gesunden seidigen Schimmer. Der hohe Vitamin E-Gehalt stärkt das  Bindegewebe und beugt Faltenbildung vor. Es eignet sich weniger für die fettige Haut und auch nicht als Massageöl da es eher bremst als gleiten lässt. Mit Aloe-Vera-Öl gemischt hilft es bei Sonnenbrand. Da es dem menschlichen Hauttalg sehr ähnlich ist eignet es sich zur Wundbehandlung, bei Akne, Ekzemen und Psoriasis (Schuppenflechte). Jojobawachs wird nie ranzig und ist auf Grund dessen sehr lange haltbar. Es wird auch gerne zur Herstellung von  Haarkuren und Badeölen verwendet. Jojobawachs darf NICHT innerlich angewendet werden, da es nicht verstoffwechselt werden kann.

 

 

Kakaobutter (Theobroma cacao) eine sinnliche Variante stellt sich hier vor, die bereits von den Azteken, Mayas und Inkas als Nahrungsmittel aber auch als Hautpflegemittel geschätzt wurde. Eignet sich bestens zur Herstellung von Wund- und Heilsalben. Wirkt antibakteriell und wundheilend, verfügt über eine gute Tiefenwirkung. Sehr geeignet für empfindliche- trockene- und Babyhaut. Auch die Altershaut lässt sich gerne von Duft und Wirksamkeit verwöhnen, für die fettige Haut ist sie jedoch nicht geeignet da sie einen leichten Fettglanz auf der Haut hinterlässt.

 

 

 

Kokosöl, Kokosfett (Cocos nucifera) Kokosfett dringt schnell in die Haut ein und hinterlässt keinen Fettfilm, das macht es so angenehm. Es schützt bei Feuchtigkeitsverlust und sorgt bei geröteter Haut (Sonnenbrand) für eine angenehme Kühlung. Es hilft auch bei Neurodermitis, achten Sie beim Kauf bitte darauf dass dieses Fett entweder schonend wasserdampfbehandelt wurde oder aber naturrein angeboten wird. Kokosöl eignet sich auch für die Kopfhaut und die Haarpflege. Kokosfett sollte mit anderen Heil- und Wirkstoffölen gemischt werden z.B. 1:1 mit Jojobaöl.

 

 

Leinöl (Flachsöl) (Linum usitatissimum), wirkt innerlich eingenommen positiv bei unterschiedlichsten Hautprobleme – irritierter, entzündeter, ekzematischer und trockener Haut. Äußerlich verwendet man es mit Jojobaöl gemischt oder anderen Heil- und Wirkstoffölen. Leinöl hat einen zellregenerierenden Effekt hilft bei schmerzhaften Hautrissen, berufsbedingten Hautschäden, nach Röntgen und UV-Bestrahlung. Es sollte nur kurmäßig angewendet werden da es im Dauergebrauch die Haut austrocknen kann, die Mischungen mit anderen Trägerölen empfiehlt sich auch, um den doch ziemlich strengen Eigengeruch abzumildern.

 

 

Macadamianussöl (Macadamia ternifolia), eignet sich hervorragend für Massageöle, da es sich sehr gut verteilen lässt. Die Haut wird seidenweich durch den hohen Anteil an Palmitoleinsäure, diese wiederum hat große Ähnlichkeit mit unseren hauteigenen Fettsäuren.  Es ist sehr gut hautverträglich und dringt leicht in die Haut ein. hautregenerierend durch Vitamin A, B und E, so wird die Haut widerstandsfähiger da es sich regulierend auf den Verhornungsprozess auswirkt. Als Haarpflegemittel hat sich bei Spliss und Sprödigkeit bewährt, eine naturreine Haarpflegekur die das Haar glättet, geschmeidig und weich macht. Auch für die empfindliche Babyhaut empfehlenswert sowie für die reifere und trockene Haut geeignet. Natürlicher Lichtschutzfaktor 4.

 

 

Mandelöl (Prunus dulcis) ist der Klassiker unter den Ölen und aus der Hautpflege kaum mehr wegzudenken. Es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend, für die trockene Haut geeignet. Bei regelmäßiger Anwendung lindert es Sprödigkeit, Schuppung und Juckreiz. Sehr gutes Basisöl für Massageöl in der Aromatherapie, auch als Babypflege sehr empfehlenswert. Wirkt beruhigend bei Sonnenbrand, zum glätten von Augenfältchen, bei empfindlicher und/oder entzündlicher Haut empfohlen.

 

 

Nachtkerzenöl (Oenothera biennis) wirkt sehr stark hautregenerierend und feuchtigkeitsbindend, zählt leider auch zu den kostspieligen Ölen. Ein MUSS bei Neurodermitis, auch innerlich anzuwenden um den gestörten Stoffwechsel wieder zu regenerieren. Es macht die Haut elastischer und widerstandsfähiger hilft auch bei rheumatischen Erkrankungen, Multipler Sklerose, Allergie geplagter Haut, Hautekzemen, bekannt als „Erste-Hilfe-Öl“ gegen zahleiche Hautprobleme. Nachtkerzenöl kann in jedes Trägeröl gemischt werden, idealerweise in Jojoba- Kokos- oder Mandelöl. 10ml Nachtkerzenöl auf 50ml – 100ml.

 

Neesamenöl (Niemöl) leider hält der strenge Geruch von gebratenen Zwiebeln etwas davon ab, dieses sehr wirkvolle Öl in Gebrauch zu nehmen. Es hilft bei Pilzerkrankungen der Haut, bei Schuppen und unreiner Haut. Ein MUSS bei Kopfläusen.

 

 

Olivenöl (Olea europaea) ein sehr hautpflegendes und regenerierendes Öl, wirkt bei trockener, schlecht durchbluteter Haut, rissiger und schuppiger Haut – jedoch NICHT bei Neurodermitis. Es wirkt schmerzlindernd z.B. bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen. Hilfe bei Psoriasis (Schuppenflechte) und trockener Nasenschleimhaut. Der Lichtschutzfaktor ist umstritten, soll bei 3-4 liegen. Olivenöl pflegt Nägel und Haare und ist ebenfalls eine gute Haarkur, hier sollte man das Öl jedoch mit 1:1 Jojobaöl mischen, um den Geruch abzumildern.

 

 

Pfirsischkernöl ((Prunus persica) ein sehr sanftes und verträgliches Öl mit hohem Vitamin E Anteil. Gibt der Haut Feuchtigkeit und Spannkraft sorgt so für ein feines (bei großporiger Haut) und glattes Hautbild. Schützt vor Umwelteinflüssen und eignet sich für die empfindliche, gereizte und trockene Haut. Für die Babyhaut ebenso empfehlenswert wie für die Altershaut, in der Altenpflege ist es ein beliebtes Massageöl. Es eignet sich ebenso wie Mandelöl hervorragend als Massageöl.

 

 

Rapsöl (Brassica napus) eine kostengünstige Variante zu anderen Massage- und Hautpflegeölen. Es beruhigt entzündete und irritierte Haut durch seinen hohen Anteil an Linol- und Alpha Linolsäuren. Rapsöl ist gut für Baby- und Kinderhaut aber auch für die Altershaut. Kann auch für die Ölziehkur verwendet werden. Enthält das seltene Vitamin K.

 

 

Sanddornöl (Hippophae rhamnoides) ein sehr hautpflegendes Öl welches bei Behandlungen von Radiotherapien und Strahlungen empfohlen wird, da es hier die Haut stärkt und regeneriert, so die Strahlung besser vertragen, da es stark antioxidativ ist, wirkt es vermutlich Tumorbildung entgegen. Es hilft bei Wundliegen, Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden. Als „after-sun“ Behandlung wärmstens zu empfehlen, da es hier der Vorsorge von Zellschäden entgegenwirkt um Hauterkrankungen und Hautkrebs vorzubeugen.  Sanddornöl kann aber noch mehr, so wird es bei angegriffenen Schleimhäuten empfohlen, zum Beispiel im Mundbereich nach einer Chemotherapie (pur die Mundhöhle austupfen) nach Vaginaloperationen und Bestrahlungen (auch Laserbestrahlungen der Haut) hilft so der Haut und der Schleimhaut beim abheilen und wieder geschmeidig werden. Das enthaltene Vitamin E und Carotinoide sind die Spezialisten hinsichtlich zum Schutz freier Radikale, die Zellwände vor deren Zerstörung zu schützen. Flavonoide tragen zusätzlich dazu bei das Wachstum von Krebszellen zu hemmen.

Mit Sanddornöl wird das hauteigene Reparatursystem unterstützt, die Haut altert nicht so schnell. Empfehlenswert auch für jugendliche Problemhaut, aber auch für spröde, trockene und irritierte Haut. Sanddornöl sollte immer mit einem anderen Trägeröl gemischt werden 10 Tropfen Sanddornöl auf 100ml Pflanzenöl sind ausreichend.

 

 

Sesamöl (Sesamum indicum) das Heilungs- und Reinigungs-Öl im Ayurveda. Es hat einen leichten Sonnenschutzfaktor und findet auch als „Anti-Aging“ Öl seine Bestätigung. Es wirkt beruhigend und stärkend auf unsere Nerven (innerlich angewendet) und wirkt wie ein Schutzschild für die Haut, die sich regeneriert und so widerstandsfähiger wird. Sesamöl lässt sich gut in die Haut einmassieren so hilft es Giftstoffe über die Haut auszuleiten. Es stützt unser Immunsystem äußerlich wie innerlich, beugt vorzeitiger Hautalterung vor und vermindert rheumatische Beschwerden. Da das Öl die Durchblutung anregt wird es bei Neurodermitis und entzündlichen Hautprozessen NICHT angewendet. Hier empfiehlt sich Sonnenblumenöl. Sesamöl stimuliert Botenstoffe, wie die körpereigenen Morphine, das gelassen stimmende Serotonin (auch als Glückshormon bekannt) und das Kreativhormon Dopamin. Sesamöl wird auch der „Schlüssel zur Seele und zum Herzen“ genannt. Übrigens funktioniert diese anregende Wirkung auf unsere körpereigenen Morphine auch über die Haut bei Massagen, denn alles was unserer Haut gut tut, tut auch unserer Seele gut.

 

 

Sheabutter (Vitellaria paradoxa) ein Highlight für die Hautpflege. Sie ist sehr vitaminreich, sehr nährend eher fettig, feuchtigkeitsbindend. Ein MUSS bei Schwangerschaftsstreifen aber auch bei Neurodermitis oder Psoriasis angezeigt da sie hervorragend pflegende Eigenschaften in Bezug auf sehr trockene und rissige Haut hat. Auch bei spröden Fußballen oder Ellbogen sehr wirkungsvoll. Narben gewinnen an Elastizität und Sheabutter beschleunigt den Heilungsprozess. Besonders geeignet für selbsthergestellte Salben um diesen die nötige Konsistenz zu verleihen, Sheabutter ist ein butterartiges Fett.

 

 

Sojaöl – hier möchte ich Abstand nehmen, denn es sind zu viele Genmanipulationen im Umlauf.

 

 

Sonnenblumenöl (Helianthus annuus) ist für die fettige Haut empfehlenswert da es einen leicht austrocknenden Effekt hat. Es ist das Öl für die Ölziehkur, da es entgiftende Eigenschaften besitzt. In der Aromatherapie wird es gerne als Trägeröl für wundheilende ätherische Essenzen verwendet, auch bei Gelenkschmerzen wird es empfohlen. Der hohe Vitamin E Gehalt unterstützt die regulierende Wirkung der Linolsäure und ist somit ein wichtiges Zellschutzmittel, welches vor freien Radikalen schützt. Als Massageöl verwendet sollten Sie Sonnenblumenöl 1:1 mit einem fetteren Trägeröl mischen z.B. mit Jojobaöl.

 

 

 

Traubenkernöl (Vitis vinifera) gilt als das „Anti-Aging-Öl“ und wurde bereits als solches im Mittelalter von der „Hohen Herrschaft“ verwendet. Es galt damals als der Jungbrunnen schlecht hin. Bis heute ist es ein hervorragendes Hautpflegeöl und wird vielen Kosmetikprodukten beigefügt. Das enthaltene Procyanidin unterstützt die Kollagenbildung und wirkt so hautverjüngend. Darüber hinaus strafft es das Bindegewebe und wirkt zellerneuernd. Hautpflegeöl bei unreiner Haut.

 

 

Weizenkeimöl (Triticum aestivum) gilt auch als „Raucheröl“, auf Grund seines sehr hohen Vitamin E Gehalts als Nahrungsergänzungsmittel verwendet – besser ist es natürlich mit dem Rauchen aufzuhören. In der Hautpflege beugt es der Hautalterung vor und hält das Bindegewebe gesund. Bei Schwangerschaftsstreifen ebenso wirkungsvoll wie als Dammmassageöl. Weizenkeimöl aktiviert nachhaltig das Immunsystem der Haut und hilft bei Hautproblemen wie Ekzemen, Psoriasis oder Akne, da es mild das hauteigene Reparatursystem des Verhornungsprozesses unterstützt. Als Massageöl empfiehlt es sich das Öl im Verhältnis 1:9 zu mischen da es durch seine dunkel Farbe die Kleidung verfärben kann, auch bei innerlicher Anwendung sollte man es auf Grund seines sehr intensiven  nussigen Geschmacks mit einem anderen Speiseöl mischen.

 

Bleiben Sie gesund

Ihre Petra Hanse

 

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Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
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