Sport als Asthmatiker oder Diabetiker – Wertvolle Tipps

ein lesenswerter und informativer Gastartikel

Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt den positiven Einfluss von Bewegung auf die Gesundheit. So gelten regelmäßige Laufeinheiten und andere Aktivitäten als erfolgreiche Maßnahmen für eine gesteigerte Lebensqualität bis ins hohe Alter. Aber auch bereits erkrankte Menschen können von den vielfältigen Vorteilen einer sportlichen Betätigung profitieren. Abhängig von der jeweiligen Erkrankung gilt es jedoch, einige wichtige Hinweise zu beachten. Dabei geht es unter anderem um die Auswahl einer passenden Sportart sowie die angepasste Medikation – diese kann unter Einbeziehung des Therapeuten auch individuell selbst vorgenommen werden, wie u. a. die SMART – Therapie der Europa-Apotheke für Asthmatiker zeigt. Speziell, wenn noch keine eigenen Erfahrungen vorhanden sind oder neue Aktivitäten ausprobiert werden, gilt es unterschiedliche Sicherheitsaspekte zu bedenken. Der zuständige Arzt sollte zum entsprechenden Zeitpunkt erreichbar sein und die Belastung muss jederzeit abgebrochen werden können. Das bedeutet konkret, dass Laufbänder und ähnliche technische Geräte mit vorgegebenen Trainingsprogrammen zumindest für den Einstieg ungeeignet sind, um mit einer Vorerkrankung Sport zu treiben.

 

Nützliche Hinweise zum Thema Asthma und Sport

Medizinische Untersuchungen zeigen, dass ein trainierter Körper für Asthmatiker von großem Vorteil ist. Demzufolge verbessert das regelmäßige Training die Lungenfunktion, so dass die Reizschwelle für einen Anfall merklich erhöht werden kann. In diesem Zusammenhang sollte darauf hingewiesen werden, dass Ausdauersportarten mit einer gleichbleibenden Belastungsintensität besonders empfehlenswert sind, um die gewünschten Effekte erzielen. Dazu zählen zum Beispiel Joggen, Schwimmen und Radfahren (weitere Hinweise dazu hier) In Form von praktischen Pulsuhren kann die aktuelle Belastung jederzeit kontrolliert werden, was für Asthmatiker von großer Bedeutung ist. Des Weiteren ist es ratsam, die Übungseinheiten optimal zu dosieren. Wer mehrmals in der Woche etwa 30 Minuten trainiert, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite und kann mit messbaren Resultaten rechnen, ohne den eigenen Körper zu überfordern. Außerdem sollten Asthmatiker dem Aufwärmen vor Beginn des Trainings einen hohen Stellenwert beimessen. Ein zu schneller Belastungsanstieg ohne Aufwärmphase kann im schlimmsten Fall zu Atemnot führen, was die Wichtigkeit eines ausgiebigen Warm-ups zusätzlich verdeutlicht.

 

Wie Diabetiker von sportlichen Aktivitäten profitieren können

Durch die körperliche Aktivität bei Diabetes lässt sich die Insulinempfindlichkeit des Körpers beeinflussen und verbessern. In Bezug auf den Trainingsumfang gilt auch hier Empfehlung dreißigminütiger Trainingseinheiten mehrmals wöchentlich. Zur Definition der individuell passenden Belastung muss die Art der Diabetes beachtet werden. Dementsprechend unterscheiden sich die Empfehlungen für Typ-1-Diabetiker und Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden. Bei Diabetes Typ 1 ist die genaue Planung der sportlichen Aktivität besonders wichtig. Hier muss sowohl die Zufuhr von Kohlenhydraten als auch die Insulindosis individuell angepasst werden. Weil eine Unterzuckerung nicht nur während, sondern auch im Anschluss an die Belastung eintreten kann, muss die individuelle Verhaltensweise mit dem Arzt oder Diabetesberater abgesprochen werden. Dies gilt insbesondere bei der Behandlung mit kurz wirkenden Insulinanaloga und bei Pumpentherapie. Dazu sollten auch Fragen nach Blutzuckerkontrollen und wann es besser ist, auf den Sport zu verzichten (z. B. wegen der Gefahr einer Ketoazidose) geklärt werden. Für Typ-2-Diabetiker sind Sportarten wie Walken ideal, um die Blutzuckerwerte senken zu können. Insgesamt gesehen bieten sich für Diabetiker neben den Ausdauersportarten auch Gymnastikübungen an, um den Zucker- und den Fettstoffwechsel zu verbessern.

Vielen Dank an die Autoren

J.C. und L. Vormann

 

 

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Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
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