Die implizierte Angst

Es gibt natürliche und somit gesunde Ängste und es gibt die ungesunde implizierte Angst, die ganze Bevölkerungsschichten in Schrecken versetzen. Die meist benutzte Angst ist die implizierte Angst seine Existenzberechtigung zu verlieren. Kurz: Existenzangst.

Wir sind alle Teil der Natur. Ein Teil vom Ganzen und somit Existenzberechtigte.

Der Mensch steht an der obersten Spitze der Nahrungskette, somit hat er eine große Verantwortung zugeteilt bekommen.

Anstatt verantwortungsbewusst mit dieser Aufgabe umzugehen, verhält er sich mehr und mehr wie der Herrscher über die Welt. Übersieht dabei jedoch, dass er so sehr wie er sich auch anstrengen mag, den natürlichen Kreislauf nicht durchbrechen kann.

Wäre der Mensch der Natur, und somit sich selbst treu geblieben, unser Planet würde nicht unter den Giften, welche der Mensch produziert leiden. Wir würden achtsam mit unseren Mitmenschen, unseren Tieren und Pflanzen umgehen. Alle Errungenschaften der Wissenschaft würden jedem zugänglich sein. Und wir wären gesünder. Weniger verspannt, Verspannung rühren überwiegend aus Ängsten. Redewendungen wie: Mir sitzt die Angst im Nacken oder auch das sitzt mir im Kreuz, machen die implizierte Angst spürbar.

  Verspannungen können sehr schmerzhaft sein, denn in diesem Moment, wo wir uns aus Angst verspannen, dies geschieht eher unbewusst, spricht unsere Seele das aus, was unser Geist sich nicht eingestehen will.

Die natürliche Angst ist eine gesunde Angst. Sie schützt uns, unüberlegt zu handeln. Sie lässt uns aus Gefahrenzonen fliehen. Wie verhält sich aber die unnatürliche Angst, die implizierte Angst in uns? Und was muss man unter einer unnatürlichen implizierten Angst verstehen? Es sind Ängste, die nicht aus Natürlichem beschaffen sind, sondern Ängste, die bewusst verursacht werden. Ängste um Menschen gefügig zu machen, sind implizierte Ängste. Nur ein kranker Geist fügt seinen Mitmenschen bewusst Angst ein, um sein Ziel zu erreichen.

Körperlich spüren wir diese Ängste meist in Form von Verspannungen, wer sich verspannt, verkrampft auch schneller und hat dementsprechend Schmerzen. Diese Schmerzen lässt man in der Regel von einem Arzt behandeln. Oder man greift gleich zu Schmerzmitteln, die meist erhebliche Nebenwirkungen haben. Besser wäre hier, der Angst auf den Grund zu gehen, sie zu erkennen und ihr den Schrecken zu nehmen. Los zu lassen, den Schmerz los lassen und aufatmen, indem man der Seele einen Raum im Körper gibt, wo sie sich wieder wohl fühlen kann. Und das passiert durch unseren Geist, durch unseren Willen. Man könnte auch sagen, hier beginnt der Prozess der Selbstheilung.

Die geschürte unnatürliche Angst greift jedoch bereits um sich, wie ein Virus. Und mit Angst kann man Menschen lenken. Das beste Beispiel hierfür war der 11. September. Ein trauriges Beispiel und ich möchte hier der Opfer gedenken.

Nach dem 11. September wurde systematisch ein ganzes Volk in Angst und Schrecken versetzt, durch eine Ampelschaltung. Die Menschen gerieten in Panik, vor einem weiteren „Anschlag“. Es ist hier nicht mein bestreben, zu diskutieren, wer denn nun tatsächlich für dieses grausame Verbrechen verantwortlich ist, ich möchte hier lediglich Beispiele aufzeigen, was Angst auslösen kann. Implizierte Angst, auslösen kann.

Vor was haben Sie am meisten Angst? Es ist die Existenzangst, mit dem was man sich durch seine Hände Arbeit erarbeitet und aufgebaut hat. Es ist die Existenzangst, um sein Leben Angst zu haben. Und diese Angst, wird jeden tag aufs Neue benutzt, um Menschen gefügig zu halten.

Bestes Beispiel die Hartz-IV Gesetze. Sie sind so ausgelegt, dass der Mensch, der seinen Arbeitsplatz verliert, noch eine Jahresfrist hat, um wieder in eine Arbeit zu kommen, die ihn und seine Familie ernähren kann. Nach einem Jahr winkt Hartz IV. ALG II kann erst beantragt werden, wenn nichts mehr an Vermögen, außer dem Schonvermögen, übriggeblieben ist. Wer bekommt da keine (Existenz-) Angst?

Erst einmal drin, im Hartz IV Bezug, gibt es kaum noch ein Entrinnen. Der ungesunde Kreislauf des Überlebens beginnt spätestens hier und jetzt. Wieder werden Menschen bedroht. Man droht ihnen, wenn sie sich nicht fügen, sie zu sanktionieren. Heißt, ihnen auch noch den letzten finanziellen Halt teilweise oder ganz zu entziehen. Und das, obwohl das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2010 darüber befunden hat, dass Sanktionen rechtswidrig sind.

Um nicht in Hartz IV zu landen. Nehmen viele Menschen mittlerweile bis zu drei Stellen an, um sich über Wasser halten zu können. Bloß nicht als faul dastehen, tut sein Übriges.

Aber ist das wirklich das, was wir wollen? Ist das unser Leben? In einer ständigen Existenzangst gehalten zu werden?

Und wenn die Angst, sein Hab und Gut nicht zu verlieren, weil man in einer gut bezahlten Anstellung ist, anschein halber nicht gegeben ist, so wurde bereits auch hier vorgesorgt, dass Angst aufkommen wird. Hierfür haben sich „schlaue“ Menschen nämlich den ESM einfallen lassen. Ihnen gehört nichts mehr. Sobald das Geld knapp wird, um Banken zu retten, werden sie Ihr Hab und Gut heranziehen. Ihnen gehört nichts, auch wenn sie das glauben. Sie werden schneller enteignet sein, als sie denken.

Und spätestens, wenn sie krank werden, und nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen können, kommen Sie in dasselbe Fahrwasser. Die Existenzangst droht auch hier. Diese gemachte Angst, aus der sich so viel Schlechtes in der Welt entwickelt hat.

Wenn Sie Morgen zum Pflegefall werden, und sind heute noch stolze Besitzer eines Hauses, werden Sie spätestens dann, in die Zwickmühle geraten. Sie werden sich vermutlich von ihrem Lebenswerk verabschieden können, um Ihren Pflegeplatz damit finanzieren zu können. Das sind keine schönen Aussichten …

Überall wird mit der Angst gearbeitet. Anstatt diese zu nehmen und endgültig zu besiegen, wird mit ihr operiert. Und diese Rechnung geht immer wieder auf.

Selbst in der Medizin geht diese Rechnung auf. Die wissenschaftliche Medizin (Schulmedizin) nimmt lediglich das wahr, was man sehen kann, was man belegen kann. Dass es hier noch ganz viel drum herum gibt, was man aber nicht belegen kann, wird außer Acht gelassen. Und auch hier wird mit der Angst gespielt. Die Psychologie des Heilens bleibt außen vor. Den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen. Körper – Geist – und Seele, gehören ebenso zusammen, wie der gesamte natürliche Kreislauf.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angstfreien und somit entspannten Tag

Ihre

Petra Hanse

Buchempfehlung: Thorwald Dethlefsen “Krankheit als Weg”

About admin

Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
This entry was posted in Gesundheit & Naturheilkunde, Sonstiges, Soziales and tagged , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>