Die Ölziehkur – aus der Gesundheitsberatung

Zur Entschlackung und Entgiftung empfiehlt sich die Ölziehkur. Die Ölziehkur ist keine neumodische Entdeckung, sondern wurde in den vergangenen Jahrhunderten erfolgreich in Weißrussland und der Ukraine praktiziert. Sie ist ein altes Naturheilverfahren, welches der russische Arzt Dr. Karach in den achtziger Jahren auf einem Kongress vorstellte.

Man spricht vom Ölziehen, Ölspülen, Ölschlürfen, Ölkauen oder einfach auch vom Ölen.

Die Entschlackung und Entgiftung wird durch das Ölziehen in der Mundhöhle erreicht und ist im Prinzip ganz einfach. Sie stärkt das Immunsystem und zieht über die Mundschleimhaut dem Körper Gifte. Da es sich um eine sehr einfach und noch dazu besonders kostengünstige Therapie handelt, wird die Ölziehkur oft in Zweifel gestellt.

Es ist jedoch belegt, dass die Ölziehkur den Stoffwechsel so richtig in Schwung bringt. Unser Körper ist oft mit Umweltschadstoffen, Genussgiften und Stoffwechselschlacken überlastet, hier hilft die Ölziehkur gegen Allergien, chronische Müdigkeit, Haut- und Gelenkprobleme.

Eine Ölziehkur in Form einer Kurmaßnahme beugt vor. Lindert Depressionen, verbessert das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem.

Unsere Welt ist mit Giften nur so belastet. Gifte und Schadstoffe aus der Luft, aus der Nahrung, in Kleidung, Teppichen und Textilien, Farben, Lacken und Baustoffen belasten unseren Organismus und sammeln sich im Laufe der Zeit in unserem Körper in verschiedenen Organen an, oftmals mit verheerenden Folgen.

Die Ölziehkur hat bei vielen Leiden geholfen und konnte das Leid lindern, sie half bereits bei Kopfschmerzen, Erkrankungen der oberen Luftwege, Zahnproblemen, Mund – und Rachen, Schlafstörungen, Gelenkbeschwerden, Ekzemen und Hauterkrankungen, chronischer Blasenentzündung, Magen-Leber-Darmerkrankungen, Nierenerkrankungen, schlechtem Blutbild, Infektanfälligkeit. 

 

 

Und so wird’s gemacht:

Verwenden Sie ein gutes Sonnenblumenöl, das heißt das Öl sollte kaltgepresst und aus biologisch kontrolliertem Anbau sein.   

Nach dem Aufstehen noch vor dem Zähneputzen und vor dem Frühstück nehmen Sie einen Esslöffel des Öls in den Mund. Jetzt spülen Sie den Mund, ziehen es durch die Zähne, schlürfen und saugen es ohne Hast im Mund hin und her.

Beginnen Sie langsam von 5 Minuten und steigern Sie die Prozedur bis auf 20 Minuten. 10 Minuten sind ein guter Richtwert und empfehlenswert.

Danach spucken Sie die Mischung einfach aus und spülen Wasser nach.

Vorsicht: Bitte nicht schlucken, denn sie haben bereits Gifte aus ihrem Körper gezogen, die Sie ihm nicht wieder zuführen wollen. Niemals schlucken!

Bei starken Beschwerden können Sie die Ölziehkur bis zu dreimal täglich über den Tag verteilt anwenden.

Bleiben Sie gesund

Ihre Petra Hanse

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Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
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5 Responses to Die Ölziehkur – aus der Gesundheitsberatung

  1. Marie says:

    Das hört sich sehr interessant an, allerdings auch irgendwie absurd. Also zunächst dachte ich ja dass es zerrissen wird ist klar, weil es halt so billig ist einfach nur Öl zu nehmen und irgendeine Kur zu machen. Aber als ich die Vorgehensweise durchgelesen habe, konnte ich die Kritik wiederrum ein bisschen mehr verstehen. Es klingt so einfach und so komisch, dass alles Gift aus unserem Mund einfach rausgespült wird? Wie funktioniert das? Und über welchen Zeitraum sollte man das morgendlich machen, dass es gut für die Gesundheit ist?
    Und ein Bedenken habe ich auch noch, ob es nicht irgendwie eklig schmeckt? Danach Zähneputzen ist dann aber ok oder?

    • admin says:

      hmm, Marie, das ist es ja heute….
      Wenn da nicht alles viel Geld kostet und superkompliziert ist, mit Berechnungen und Diagrammen, wird es gleich nicht für voll bewertet. ;-)
      Bei der Ölziehkur handelt es sich um eine alt hergebrachte Methode, die sich bewährt hat.
      Da gibt es keine Studien zu, außer den positiven Rückmeldungen und Aufzeichnungen, die es praktizieren.
      Die Giftstoffe werden durch den Speichel herausgespült, um es mal ganz simpel zu erklären.
      Es ist gewöhnungsbedürftig. Wenn man Sonnenblumenöl verwendet ist es erträglich. Allerdings was vielleicht unter eklig fallen könnte, durch den Speichelfluss, bekommt man immer mehr in den Mund….
      Dass sich in diesem Giftstoffe befinden, erbrachten Untersuchungen des Speichels. Danach Mund gut ausspülen, Zähne putzen oder einfach nur gurgeln.
      Empfohlen werden 10 Min. täglich, bei akuten Erkrankungen, werden bis zu dreimal täglich empfohlen.
      Bei Erkrankungen, sollte aber auch immer, wenn sich nach spätestens drei Tagen keine Besserung eingestellt hat, ein Arzt oder Heilprikter zu Rate gezogen werden.

    • admin says:

      Alt her Gebrachtes, was sich bewährt hat, unterliegt keiner Mode, sondern hat sich in seiner Wirkung bestätigt. Natur ist dem nach weder vintage noch hipp. Es sei denn, man zieht neuerdings das Öl durch die Nase und erzielt dadurch ein besseres Ergebnis. Sollte Ihnen hier etwas bekannt sein, würde ich mich über einen weiteren Kommentar von Ihnen freuen. ;-)

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