Eine Welt ohne Geld

Im Jahr 2012 brach der Finanzmarkt weltweit völlig zusammen. Das moderne Roulettespiel, kurz Börse genannt, wurde auf den Nullpunktestand durch Fehlinvestitionen, kurz Gier genannt, zum erliegen gebracht.

Zuvor jedoch kam es in allen Teilen der Erde zu Aufständen durch Menschen, die ein paar wenige durch ihr Geld, kurz Macht, an den Rand des Hungertodes getrieben haben.

Das Leben bahnt sich seinen Weg….

Nach der Verwüstung, vielen Toten, beginnt nun eine neue, jedoch alt bewährte Ära der Menschheit. Altes neu entdeckt, ohne die Geißel Geld. Denn endlich erkannten die Menschen, das Geld nicht Glück bedeutet, sondern nur Knebelung, Sklaverei, Schmerz, Leid und Tod. 

Nach der Verwüstung bleiben ein paar wenige zurück, sie bleiben stehen, stehen in der Verwüstung und: be-greifen.

Beginnen zu erkennen, dass es wichtigere Werte gibt, Werte, die ein hohes Maß an Selbstverantwortung bedeuten, erkennen, was Werte sind. Die wahren Werte. Menschliche Werte, mit keinem Geld der Welt zu bezahlen, denn es sind Werte, die wir Menschen mitbekommen haben. Über den Verstand hat die Natur das Gefühl gestellt, das Herz, das Gefühl gepaart mit der Erkenntnis, dass es nur im Miteinander geht, niemals im gegeneinander. 

Es gab einmal Zeiten, da lebten die Menschen ohne Geld, aber auch ohne Technik, diese entwickelte sich erst, und es war gut was die Menschen entwickelten, bis zu dem Teil, der sich daran bereichern wollte, nicht einmal davor zurück schreckte, den Menschen selbst als eine Maschine zu betrachtend. Aber endlich ist es vorbei.

Dies klingt wie ein schlechter Film oder ein Märchen? Nein, es ist die Geschichte der Menschheit, die irgendwann einmal begann, gierig zu werden, sich nicht mehr mit dem zufriedengeben konnte, was Mutter Erde zu geben bereit war. Und Mutter Erde gibt alles! Für jedes Lebewesen hat sie gesorgt, an die Gier eines Lebewesens Namens Mensch hat sie nicht gedacht, denn die Natur ist, sie denkt nicht.

Der Mensch sich selbst als das höchst entwickelte Lebewesen bezeichnend hat es geschafft, in wenigen Jahren, im Vergleich zur Entstehungsgeschichte des Planeten Erde, sich in einem Bruchteil einer Sekunde, selbst zu zerstören. Nicht nur sich selbst, selbst den Planeten Erde, der ihn versorgt, ebenfalls zerstört. Das soll intelligent sein….?

Die wenigen Überlebenden haben begriffen. Sie beginnen in Ehrfurcht vor der Natur weiter zu leben, sich dem zu besinnen, was uns gegeben ist. Ein Wunder! Und kein Mensch wird es jemals schaffen sich die Natur Untertan zu machen, sie haben begriffen, dass uns diese Natur am Leben hält, unser Lebensraum ist, uns ernährt, uns schützt, uns lehrt.

Es wird wieder aufgebaut. Die zerstörten Häuser werden wieder aufgebaut. Es gibt viel zu tun und es geht ganz ohne Geld. Denn jeder erhält etwas für seine Leistung, die er mit einbringt, weil die Menschen erkannt haben, dass es auch anders geht, weil sie erfahren haben, dass es nur im Einklang mit der Natur gilt, zu leben, zu überleben. Und das der Mensch selbst, ein Teil dieser Natur ist.

Ärzte sind für die Kranken da, ganz ohne Krankenkassenkärtchen und sie werden sich ihrer Aufgabe bewusst, ohne auf das Geld zu schielen, welches man mit einer gut laufenden Praxis verdienen könnte. Ohne darauf zu achten, ob der Vater auch Arzt war, sie tun das, für was sie berufen sind, sie gehen ihrer Berufung nach.
Ebenso der Bauer. Und die Menschen gehen auf die Felder und helfen diese zu bearbeiten, bei der Saat, bei der Ernte.
Die Läden werden befüllt, es gibt Lebensmittel für alle, denn es reicht für alle, Mutter Natur sorgt für alle. Und der Mensch unterstützt, indem er auch weiterhin in Treibhäusern anbaut, und dies alles, benötigt hilfreiche Hände um alles im Fluss zu halten. 

Die Menschen gehen ihrer Arbeit nach, denn sie haben erkannt, dass eines ins andere fließt.

Alte und kranke Menschen die Hilfe benötigen, werden versorgt, liebevoll und in Achtsamkeit, ohne dabei einen Zeitplan einhalten zu müssen, in dem Bewusstsein, dass jeder krank werden kann und auch alt wird. Deswegen aber noch immer Menschen sind und somit auch mit dem nötigen Respekt behandelt werden müssen. Anders als im Zeitalter der Wegwerfmentalität, wer nichts mehr beisteuert (man beachte das Wortspiel „bei-steuert) auch nicht mehr nützlich ist, und auf Grund dessen gnadenlos aussortiert wurde.

Menschen, die etwas zu lehren haben, unterrichten die Kinder, bringen ihnen das bei, was wichtig ist im Leben. Erkennen die Fähigkeiten der Kinder und leiten sie weiter, um ihnen das Wissen zu vermitteln, dass diese sich als Erwachsene in die Gemeinschaft mit einbringen können, so wie es ihre Berufung ist. Nicht nach Lehrplänen in einem 0/8/15 verfahren und nur auf Leistung ausgerichtet, denn nun ist jeder Mensch wieder gleich und wird darin bestärkt und gefördert, was dem kleinen Menschenkind mit in die Wiege gelegt wurde.

Gleichgültig ob man lernt Rohre zu verlegen, Häuser planen und bauen, sich für die Bewirtschaftung der Felder interessiert, der Berufung als Arzt folgt, sich künstlerisch betätigt, Musik macht oder Bücher schreibt. Für was auch immer sich der Mensch entscheidet, er tut dies im Bewusstsein ein Teil vom Ganzen zu sein und wird damit belohnt, leben zu können.

Möbel werden wieder angefertigt die eine lange Zeit halten, das Zeitalter der Wegwerfgesellschaft die nicht einmal Halt vor dem Menschen selbst gemacht hat, hat ein Ende. Endlich! 

Flugzeuge werden nur noch kurze Zeit eingesetzt, um Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Menschen werden benötigt, an anderen Teilen der Erde, Menschen zu helfen ihre Felder zu bewässern, mit der Technik, die zur Verfügung steht. Bis der Mensch sich überall selbst versorgen kann, bis es keinen Hunger mehr gibt, ohne die Natur zu belasten. Bis die Flugzeuge völlig vom Himmel verschwinden, geht auch ganz ohne, dann benötigen die Menschen nur etwas mehr Zeit, und da das Gehetze endlich ein Ende hat, geht es auch auf dem Weg zu Land und auf dem Wasser. 
Die Autoindustrie kommt völlig zum Erliegen, es werden die Möglichkeiten ausgebaut, die der Natur keinen Schaden bringen. 
Und so kann das wertvolle Erdöl für wichtigere Dinge genutzt werden, falls diese benötigt werden. Zum Beispiel in der Versorgung von Kranken, die auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, ohne die sie sonst nicht überleben könnten. Oder auch die technischen Geräte, die es erleichtern, bessere Diagnosen zu erzielen um den Mediakmentenverbrauch besser dosieren zu können, oder wichtige Operationen ausführen zu können.

Besondere Achtung wird jedoch jedem Menschen selbst wieder anvertraut, denn nun hat der Mensch wieder die nötige Ruhe und auch Zeit sich wieder selbst bewusstzuwerden und dieses Bewusstsein enthält neben der eigenen Gesundheit auch, das Bewusstsein seines Nächsten gegenüber, denn: Eines fließt ins Andere…..

Es ist alles da, denn die Natur hat für alles gesorgt und sie hat es gerecht verteilt. Die Natur hat alles zu bieten nur eines hat sie nicht zu bieten: Geld.
Der Mensch hat sich angemaßt die Natur beherrschen zu wollen, sich eingebildet diese zu beherrschen, aber die Natur lässt sich nicht beherrschen, nur der Mensch selbst, und weil der Mensch gierig ist, hat er etwas erfunden dieser Gier noch einen Sinn zu geben, er erfand das Geld….weil sich der Mensch nicht selbst genug sein kann….

Denken Sie doch einmal darüber nach …und fragen sie sich einmal, welche angeblichen Werte sie besitzen…vielleicht ein wertvolles Gemälde eines längst verstorbenen Malers, der selbst kaum von seiner Kunst leben konnte…? Oder ein wertvolles Schmuckstück …? Und dann fragen sie sich doch einmal was es so wertvoll macht, der angebliche künstliche Wert den die Menschen hineininterpretieren? Oder können Sie sich auch über ein Gänseblümchen freuen, welches ihr Sohn oder ihre Tochter vom Spielen ihnen mitbringt, weil es an Sie gedacht hat? Oder ein liebes Wort, eine liebevolle Geste eines Menschen, der ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubert, nur durch ein Wort Ihnen das Gefühl von Glück vermittelt…? Was ist Ihnen wertvoller…?

So schließe ich nachdenklich …

Petra Hanse

About admin

Gesundheitsberaterin mit sozialem Engagement
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One Response to Eine Welt ohne Geld

  1. admin says:

    Danke :-)

    aber, es gibt keinen Newsletter, sorry…

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